02.12.2025

Letzter Bauabschnitt kann beginnen

Spatenstich zum Bau des neuen Funktionsgebäudes der Sportanlage „Am Keltenhof“

Nachdem die beiden neuen Kunstrasenplätze westlich des Aldi-Lagers bereits bespielbar sind, erfolgte am Samstag der Spatenstich für das neue Funktionsgebäude. Es liegt günstig zwischen den beiden Plätzen und wird für jeden Platz getrennte Umkleiden, Duschen, WCs und Räume für die Trainer sowie Lagerflächen bereitstellen.

„Das Funktionsgebäude komplettiert die gesamte Anlage, die nach Erteilung der Baugenehmigung 2024 errichtet wurde: Spielfelder, Tribünen, über 100 Kfz-Parkplätze und 30 Fahrradstellplätze sind bereits fertiggestellt“, beschreibt Bürgermeister Sascha Huber das Projekt und bedankte sich bei den fünf Fußballvereinen der Stadt – TSV Ostheim, SV Nieder-Weisel, SV Hoch-Weisel, SV Philippseck Fauerbach e.V. und der VfR Butzbach – für den Austausch in den Abstimmungsgesprächen, die seit März stattfinden würden, um den Anforderungen der Vereine gerecht werden zu können. Fußball sei uns als Stadt wichtig: So wurde 2013 in Nieder-Weisel ein neues Sportlerheim mit Funktionsgebäude errichtet; 2012 wurden bei der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Ostheim auch die Umkleiden und Duschen saniert; 2020 wurde das Funktionsgebäude am Schrenzerstadion und im Jahr 2021 das Funktionsgebäude in Fauerbach saniert. „Jetzt steht der Spatenstich an für den Baubeginn des Funktionsgebäudes in Butzbach.“

Es wird in eingeschossiger, massiver Bauweise errichtet, knapp 350 m² groß und neben den schon genannten Einrichtungen auch einen von beiden Spielflächen aus erreichbaren Multifunktionsraum bekommen mit sanitären Anlagen für die Besucher. Das Haus erhält ein modernes Lüftungskonzept, eine Heizung mit Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Überschüssig erzeugte Energie kann in einer Batterie gespeichert werden. „Wir sind damit auf dem aktuellen Stand der Technik und erfüllen die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes“, betont Huber. „Das Gebäude wird nicht nur Funktionen erfüllen, sondern auch die Begegnung, den Team-Spirit und das gemeinschaftliche Wirken fördern.“

Die Baukosten werden etwa 2,2 Millionen Euro betragen, inklusive der Baunebenkosten; die Fertigstellung ist für den Beginn der neuen Spielsaison 2026/27, also nach den Sommerferien, geplant.

Die Erste Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises, Birgit Weckler, hob die hervorragende Zusammenarbeit der Stadt Butzbach mit ihrem Bauamt hervor. Denn es galt, nicht nur die Bedürfnisse der Vereine zu berücksichtigen, sondern auch die technischen Anforderungen der Ingenieure, Architekten und Handwerker. „Auch für uns als Wetteraukreis ist es wichtig, dass wir eine lebenswerte Umgebung schaffen“, so Weckler.

Die neue Anlage mit den Kunstrasenplätzen machen die Vereine witterungsunabhängiger. Schlechtes Wetter hatte immer wieder dazu geführt, dass die Sportplätze unbespielbar waren und Trainings ausfielen oder Spiele verschoben werden mussten. Am Ende einer Meisterschaft lagen die Nachholtermine dann häufig schon in der Winterpause. Ein gutes Beispiel für die Bespielbarkeit der neuen Plätze auch bei Regen und Feuchtigkeit ist das letzte Spiel der Saison des SV Nieder-Weisel vergangenen Donnerstag, das wie geplant stattfinden konnte. Jetzt geht es in die Winterpause bis Anfang März.

Huber bedankte sich „bei allen, die daran mitgewirkt haben, auch die Vertreter der Fußballvereine, die heute hier sind. Sie leisten in ehrenamtlicher Arbeit einen wesentlichen Betrag für die Gemeinschaft der Stadt Butzbach.“

Wenn alle mit anpacken, wird was draus: Erik Lohsträter (VfR Butzbach), Michael Belke (TSV Ostheim), Markus Rettig (SV Hoch-Weisel), Florian Kimmel (SV Nieder-Weisel), Bürgermeister Sascha Huber, Erste Kreisbeigeordnete Birgit Weckler, Erster Stadtrat Bernhard Dern, Can Sinemli (Gebäudewirtschaft Stadt Butzbach) und Alexander Kartmann (Geschäftsführer der BWG)

Gestern Morgen ging es direkt los mit dem Aushub für das Fundament des Funktionsgebäudes.

Einer der beiden neuen Sportplätze mit Kunstrasen „Am Keltenhof“. Ganz rechts sind die Spitzen der Butzbacher Hochhäuser zu erkennen, ganz links der Bau das langgezogene Gebäude der ehemaligen Joutzschen Schuhfabrik.