05.03.2026

Lokaler Austausch zur Weiterentwicklung eines Familienzentrums

Auf Einladung von Bürgermeister Huber fand im Rathaus ein lokaler Austausch zur möglichen Weiterentwicklung für die Stärkung der Familienbildung vor Ort statt. Ziel des Treffens war es, bestehende Angebote sichtbar zu machen, Synergien auszuloten und gemeinsam zu überlegen, welche Bausteine unter einem Dach gebündelt werden könnten.

Der Bürgermeister begrüßte Vertreterinnen und Vertreter folgender Einrichtungen und Initiativen:

  • Gemeinwesenarbeit
  • dasgute.haus
  • Puzzle Kids
  • Seniorenbeirat
  • Evangelisches Familienzentrum / Evangelische Familienbildung Wetterau
  • Kita-Koordination der Stadt Butzbach
  • Nachbarschaftshilfe
  • Vereinsring

Dieser Austausch konnte eindrucksvoll aufzeigen, wie viel bereits geleistet wird – oft parallel, manchmal ergänzend, mit großem persönlichem Einsatz. Butzbach verfügt über ein breites und engagiertes Netzwerk für Familien, Kinder, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren.

Im Mittelpunkt des Treffens standen zentrale Leitfragen:

Welche Angebote bestehen bereits und welche Zielgruppen werden erreicht? Wo gibt es inhaltliche Gemeinsamkeiten und Überschneidungen? Welche Bedarfe sind noch nicht ausreichend abgedeckt? Und welche Bausteine könnten perspektivisch ein gemeinsames Familienzentrum ausmachen?

Die beteiligten Akteure stellten ihre jeweiligen Schwerpunkte vor – von Beratungs- und Bildungsangeboten über Begegnungsräume, Betreuungs- und Unterstützungsstrukturen bis hin zu generationenübergreifenden Formaten. Deutlich wurde, dass Themen wie niedrigschwellige Beratung, Vernetzung, Hilfe zur Selbsthilfe, soziale Teilhabe sowie intergenerationeller Austausch bereits in vielfältiger Form gelebt werden.

Gleichzeitig wurde sichtbar, welches Potenzial in einer stärkeren Bündelung liegen könnte: kürzere Wege, bessere Abstimmung, gegenseitige Ergänzung und eine noch klarere Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger. Durch eine engere Verzahnung der bestehenden Kompetenzen und Angebote kann ein Mehrwert entstehen, der über das bisherige Nebeneinander hinausgeht – getragen von gemeinsamer Verantwortung und geteilter Expertise. Ein gemeinsames Dach könnte dabei Orientierung und Sichtbarkeit schaffen, ohne die gewachsenen und bewährten Strukturen in Frage zu stellen.

Der Austausch verstand sich ausdrücklich als ergebnisoffener Prozess. Konkrete Entscheidungen wurden nicht getroffen. Vielmehr ging es darum, Transparenz zu schaffen, Bedarfe zu benennen und Möglichkeiten auszuloten. Die Stadtverwaltung wird die gewonnenen Impulse nun gemeinsam mit den Beteiligten weiter prüfen.

„Unser Anliegen ist es, die gute Arbeit vor Ort sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln – im Dialog mit allen Beteiligten und mit Blick auf die Bedürfnisse der Bürgerschaft“, erklärte Bürgermeister Huber abschließend. „Der heutige Austausch war ein wichtiger Schritt, um gemeinsam zu überlegen, wie wir die bestehenden Angebote stärken und für alle Generationen ausbauen können.“

Die Stadt Butzbach wird zur gegebenen Zeit über weitere Entwicklungen informieren.

Bildunterschrift: Bürgermeister Huber mit den Vertreterinnen und Vertreter von Einrichtungen und Initiativen, sowie Anette Krämer als stellvertretende Fachdienstleitung Soziales und Bildung. Foto: Stadt Butzbach