Die Stadt Butzbach startet am 24. Februar 2026 ein neues, zeitlich befristetes Projekt zur Aufwertung des öffentlichen Raums und zur behutsamen Neugestaltung von Straßenflächen in der Innenstadt. Ziel ist es, den Straßenraum lebenswerter zu machen, neue Begegnungsorte zu schaffen und die Teilhabe für alle Generationen zu stärken.
Die Stadt Butzbach erhält durch das vom Land Hessen und der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen initiierte Projekt „Straßen neu entdecken“, Stadtmöbel und Elemente gratis zur Verfügung. Diese werden temporär aus Sitzmöbeln, Radabstellanlagen und Begrünungselementen im Straßenraum eingesetzt.
Vor allem die Sitzmöbel laden zum Verweilen, zum Kaffeetrinken und zum Gespräch ein und tragen dazu bei, die Innenstadt grüner und einladender zu gestalten. Besonders für ältere Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger entstehen neue, gut erreichbare Aufenthaltsmöglichkeiten – ganz im Sinne einer be“sitz“baren Stadt.
Die neuen Elemente zeigen anschaulich, wie öffentlicher Raum über seine reine Verkehrsfunktion hinaus genutzt werden kann: als Ort der Begegnung, der Erholung und des Miteinanders. Gleichzeitig bleibt der Verkehrsfluss erhalten – Autoverkehr, Radverkehr und der Öffentliche Personennahverkehr sind während der Projektphase nicht eingeschränkt. Rettungswege sowie Lieferzonen stehen selbstverständlich weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung; das Konzept wurde hierzu unter anderem mit der Feuerwehr abgestimmt.
Während der Anlieferung und des Aufbaus der Möbel am 24. Februar 2026 ab 9:00 Uhr kann es kurzzeitig zu örtlichen Behinderungen kommen. Die Stadt Butzbach bittet hierfür um Verständnis.
Das Mobiliar wird der Stadt Butzbach bis einschließlich Juni 2026 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Möbel werden anschließend am 11. Juni 2026 wieder abgebaut und in einer anderen Kommune erprobt.
Die Stadt Butzbach lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die neuen Angebote zu nutzen, die Innenstadt neu zu erleben und ihre Eindrücke mitzuteilen. Rückmeldungen aus der Bevölkerung fließen in die Auswertung des Projekts ein und bilden eine wichtige Grundlage für mögliche zukünftige Gestaltungen des öffentlichen Raums.


