19.02.2026

Vögel richtig füttern

Vogelhäuschen sind insbesondere im Winter beliebt, um Vögel zu füttern. Allerdings freuen sich über die bunten Futtermischungen nicht nur die Vögel, sondern auch Ratten.

Ratten sind intelligente, anpassungsfähige und soziale Tiere. Sie vermehren sich schnell und können Krankheiten übertragen – diese Gefahr geht auch noch von toten Tieren aus. Das kann schnell zum Problem werden. Da Ratten Allesfresser sind, kann es problematisch werden, wenn Ratten viel Futter in Gärten und der Natur finden.

Daher bitten wir um Beachtung der nachstehenden Hinweise, wenn Sie weiterhin heimische Vögel wie Meise und Spatz füttern möchten:

Kein Futter am Boden

    Sie sollten darauf achten, dass sich wenig bis kein Futter unter dem Vogelhaus sammelt. Montieren Sie einfach ein Brett oder eine Auffangschale unter dem Futterhaus.

    Metall statt Holz

    Montieren Sie Futterstellen aus Holz auf einer Metallstange. So werden nicht nur Ratten und Mäuse vom Klettern abgehalten, sondern auch Katzen. Achten Sie auch darauf, dass das Haus nicht über Bäume oder Sträucher erreicht werden kann. Ein Abstand von 1,5 m sollte beachtet werden.

    Fütterung nur am Tag

    Hausratten und Wanderraten sind dämmerungs- und nachtaktiv. Stellen Sie daher das Futter nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang bereit.

    Futter ohne Getreide

    Verwenden Sie Mischfutter ohne Getreide. Getreide wird von vielen Vögeln verschmäht, Ratten hingegen zieht es jedoch an.

    Futter richtig lagern

    Lagern Sie das Futter in gut verschließbaren Behältnissen, sodass sich Ratten nicht direkt an der Quelle bedienen können.

    Bitte beachten Sie auch, dass Lebensmittelreste im öffentlichen Raum stets in Abfalleimern zu entsorgen sind. Denn Ratten und andere wilde Tierarten wie beispielsweise Waschbären freuen sich auch hier über Fast Food-Reste oder andere Snacks, die achtlos im nächsten Gebüsch entsorgt werden. Ein eingeschränktes Angebot an Futter, ist eine wirksame Art, die Vermehrung der Tiere zu unterbinden.