Gemeinwesenarbeit informiert über Themen- und Dialogangebot
Als regelmäßige Gruppenangebot startete die städtische Gemeinwesenarbeit Anfang des Jahres das Dialogformat für zugewanderte Menschen, die ihr Wissen über das Leben in Deutschland erweitern und ihre Selbstständigkeit und sprachlichen Fertigkeiten stärken möchten.
Ab sofort wird das Angebot freitags von 9:00 bis 11:00 Uhr im Treffpunkt Degerfeld (John-F.-Kennedy-Straße 63) fortgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Themen rund um das Leben in Deutschland.
Niedrigschwellig tauschen sich die Menschen zu verschiedensten Themenbereichen aus. Die Interessen und Bedarfe der Teilnehmenden werden dabei immer berücksichtigt, die sich mit ihren Fragestellungen einbringen können. Ganz aktuell wurde daher kürzlich die Kommunalwahl thematisiert, sowie die gesellschaftlichen Diskussionen um Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft und die Migrationsdebatte.
Konzeptionell werden Themenbereiche rund um Orientierung in Deutschland mit Geschichte und Politik behandelt, sowie Kommunikation im Alltag, Wohnen, Arbeit und Bildung, Kultur, Gesellschaft und Zusammenleben, Recht und Demokratie, Gesundheit und Sozialsystem.
Das Gruppenangebot ist kostenfrei und wird durch die hohe Expertise einer langjährigen Übungsleiterin der Gemeinwesenarbeit durchgeführt und moderiert. Ein Einstieg ist laufend möglich.
Eine Teilnahme kann insbesondere für zugewanderte Menschen mit vorhandenen Grundkenntnissen in der deutschen Sprache interessant sein, vor dem Hintergrund angekündigter Einschränkungen beim Zugang zu geförderten Sprachkursen. Das Bundesamt hatte kürzlich mitgeteilt, dass die Teilnahmeberechtigung an offiziellen Integrationssprachkursen eingeschränkt werden könnte.
Im Rahmen dieses niedrigschwelligen Angebots der Gemeinwesenarbeit im Quartier erhalten Menschen die Möglichkeit, in einem unterstützenden Umfeld zu lernen und sich über das gesellschaftliche Leben in Deutschland auszutauschen. Auf diese Weise werden Teilhabe und Integration gefördert.
Die Gemeinwesenarbeit wird aus Mitteln der Stadt Butzbach sowie des Hessischen Sozialministeriums gefördert.

