24.02.2026

Stärkung demokratischer Haltung gegenüber Anfeindungen angesichts gesellschaftlicher Spannungen

Kürzlich hatte die Gemeinwesenarbeit im Degerfeld wieder zum Workshop mit der Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe e.V.) in den Treffpunkt Degerfeld eingeladen.

Unter dem Eindruck des Gedenktages der Hanauer Mordanschläge wurde im Workshop ganz deutlich der Fokus auf die Orientierung der Menschenrechte gerichtet, welche in unserer demokratischen Gesellschaft als handlungsleitend zu begreifen und zu verteidigen sind.

Die Teilnehmenden verspüren in der beruflichen Praxis und dem gesellschaftlichen Miteinander eine Gefährdung dieser Handlungsorientierung durch aktuelle politische Debatten. Der Blick ging dabei insbesondere auf ein professionelles Arbeitsumfeld und die Umsetzung von Kinder- und Menschenrechten ganz praktisch im Alltag. Leitungen und Teilnehmende aus der Grundschule, Kita, PuzzleKids, Jugendhilfe, Gemeinwesenarbeit und Zivilgesellschaft diskutierten in Kleingruppenarbeit und schärften das eigene Bewusstsein für ein diskriminierungsfreies Handeln.

Am Ende blieb für die Teilnehmenden das Spannungsfeld offen, wie Verwaltungshandeln oder politisches Handeln positiv mit einer steten Orientierung für diskriminierungsfreies und menschenrechtsorientiertes Handeln sichergestellt werden kann. Für die Workshop-Teilnehmenden war klar: die verschiedensten Akteure werden sich weiterhin in diesen stärkenden und vernetzenden Workshops unter der ausgesprochenen Expertise der Demokratiepädagogen treffen, um eigenes Handeln und Wirken in die Gesellschaft zu reflektieren und positiv zu gestalten. Das Angebot wird organisiert und koordiniert durch die Gemeinwesenarbeit.

Teilnehmende während des Workshops der Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe e.V.) im Treffpunkt Degerfeld. Foto: Stadt Butzbach