03.09.2025

Führungen am Tag des offenen Denkmals

Übersicht der Führungen in Butzbach am Sonntag, dem 14. September 2025

Die ehemalige Hospitalkapelle und der spätgotische St. Wendelinsschrein | 14:00 Uhr

Am Sonntag, dem 14. September 2025, dem „Tag des Offenen Denkmals 2025“, lädt die Stadt Butzbach zu einer kostenlosen Führung in die ehemalige Hospitalkapelle „St. Wendelin“ ein. Der Gastführer Günter Bidmon erwartet Interessierte um 14:00 Uhr am Südportal der St. Wendelinkapelle, Weiseler Straße 45.

Der Wendelinsschrein von 1510 in der ehemaligen Hospitalkapelle. Foto: Günter Bidmon

Die St. Wendelinskapelle von 1440 ist die älteste Fachwerkkirche Hessens. Stadtführer Günter Bidmon wird die Geschichte des ehemaligen Hospitals St. Wendelin vor den Toren der Stadt Butzbach erläutern. Vor allem wird der spätgotische Wendelinsschrein (um 1510) mit seinen farbenprächtigen Flügelgemälden und den zahlreichen Heiligenfiguren kunsthistorisch erklärt und theologisch interpretiert. Anhand der Bilder auf den Altarflügeln wird die Heiligenlegende des Namenspatrons (Jahresgedächtnis St. Wendelin: 20. Oktober) erzählt. Da die Wendelinskapelle keine festen Öffnungszeiten hat, Konzertbesucher aber immer wieder die schöne Atmosphäre der Fachwerkkirche loben und die Farbenpracht des Schnitzaltars bewundern, sollten sich Kunstinteressierte die Deutung dieses Butzbacher Kleinodes nicht entgehen lassen, zumal die weltweit einmalige Butzbacher Version der Wendelinslegende an den „güldenen Öchslein“  ausführlich erläutert wird.

Führung in und um die Markuskirche | 16:30 Uhr

Am Sonntag, dem 14. September 2025, dem „Tag des Offenen Denkmals 2025“, lädt die Stadt Butzbach zu einer kostenlosen Führung in und um die Markuskirche ein. Die Gästeführerin Melanie Krings-Dorn erwartet alle Interessierten an den Hagebutten des Künstlers Bruno Feger an der Südseite der Markuskirche.

Blick von der Westempore in das dreischiffige Langhaus der Markuskirche. Das Altarkreuz und die Kanzel der Kirche sind Stiftungen des Landgrafen Philipp III. von Hessen-Butzbach. Bild: R. Fanslau

Die protestantische Markuskirche ist eine spätgotische Hallenkirche und aus der Überformung einer bereits früher bestehenden dreischiffigen Basilika entstanden. Mit ihren Glasfenstern, die fast ausschließlich Stiftungen von Butzbacher Bürgerinnen und Bürgern sind, der Grablege des Landgrafen Philipp III. von Hessen-Butzbach und den Orgeln aus verschiedenen Zeiten spiegelt dieser Bau viel Stadt- und Kirchengeschichte. Die Kirche ist der Ort für Andacht und Gebet, bietet aber auch kunsthistorisch Interessierten viel Staunenswertes.